"Rederei Heidelberg" gewinnt Debattierturniere des VDCH

Foto: VDCH

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Bei den von der Karl Schlecht Stiftung geförderten Debattierwettbewerben des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH) hat die "Rederei Heidelberg" von der dortigen Universität einen Doppelsieg errungen: Sie entschied Anfang Mai sowohl die ZEIT DEBATTE in Tübingen als auch Anfang Juni die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) in Dresden für sich.

Julius Steen, Jakobus Jaspersen und René Gecidie (3.-5. v.li.) überzeugten die Ehrenjurys durch ihre herausragende "Streitkultur". In Tübingen konnte sich als beste Finalrednerin zudem Elisa Schwarz aus Konstanz behaupten (3. v.re.) – zum schwierigen Thema "Sollte die Strafhöhe in Gerichtsprozessen durch eine Software verbindlich festgelegt werden?". Die beste Finalrede in Dresden hielt Sabrina Effenberg.

Dr. Philipp Bocks von der Karl Schlecht Stiftung (2. v.re.), Mitglied der Ehrenjury in Tübingen, lobte die Kompetenz der Studenten: "Rhetorik, Sachkenntnis und Teamwork waren auf einem sehr hohen Niveau". Die Kunst des Debattierens zeichnet sich durch den Umgang mit festen Redezeiten, reguliertem Fragerecht und zugelosten Positionen in der Diskussion eines komplexen Sachverhalts aus. Sechsmal im Jahr können sich die Mitglieder der 70 regionalen Hochschulclubs in den ZEIT DEBATTEN messen und weiterentwickeln.