Studienkompass verabschiedet Absolventen

Foto: Rolf Schulten

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Nach drei Stipendienjahren wurden jetzt über 250 Absolventen des Bildungsprogramms „Studienkompass“ in Berlin aus der Förderung verabschiedet. Vor drei Jahren standen sie als Schüler vor der Frage, ob ein Studium für sie das Richtige ist, und welches. Nun stecken sie bereits mittendrin und blicken sogar schon über das Studienende hinaus. Auch 55 Stipendiaten aus Baden-Württemberg, die die Karl Schlecht Stiftung unterstützt hat, machen nun Platz für Nachrücker (siehe Foto).

Der Studienkompass konzentriert sich auf Schüler aus nichtakademischen Familien. Er bietet ihnen den Erfahrungsschatz bei der Entscheidung für ein Studium, der in den Herkunftsfamilien meist nicht vorhanden ist. „Im Zentrum unseres Engagements steht immer die Persönlichkeit eines Menschen. Dies haben wir mit dem Studienkompass gemein“, so Stiftungsvorständin Dr. Katrin Schlecht in Berlin.

Die Studienabbrecherquote der Studienkompass-Stipendiaten liegt bei nur fünf Prozent. Über 90 Prozent der Geförderten gaben bei einer 2015 veröffentlichten Befragung an, ihren Wunschstudienplatz erhalten zu haben. Initiativpartner des Studienkompass sind die Accenture-Stiftung, Deutsche Bank Stiftung und Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).